Die Claviola wurde vom Ingenieur und Dozent für Akustik Ernst Zacharias in den sechziger Jahren entwickelt, und in kleiner Serie von Hohner in den neunzigern hergestellt. Das einzigartigen Instrument funktioniert ähnlich dem chinesischen Sheng. In einer auf eine Resonanz abgeglichenen Röhre werden Stimmzungen zum Schwingen gebracht. Beim Sheng werden zum Spiel Löcher gedeckt, bei der Claviola betätigt eine Tastatur ein präzises Ventilsystem. Durch Abdeckung der Resonanz-Röhren mit der Hand, können Töne ähnlich einer Mundharmonika gebeugt, und Vibratos erzeugt werden. Die Intensität der Luftzufuhr ändert nahezu nicht die Klangfarbe. Der Sound des Instrumentes erinnert an eine Klarinette. Es kann blasend wie ziehend polyphon gespielt werden, wobei sich die Klangfarbe ändert.
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Claviola Hohner
Claviola Hohner